Die Auswirkungen der Klimakrise sind nicht zu übersehen. Es ist wichtiger denn je, nachhaltige Politiken zu entwickeln und diese zu evaluieren. Im FWF-geförderten Forschungsprojekt "Realfiktion Klimarechnungshof" (2022-2024) haben wir die Frage aufgeworfen, wie politische Maßnahmen in Österreich auf ihre Klimaverträglichkeit überprüft werden können.
Zum Abschluss des Projekts veranstalten wir im Juni und Juli öffentliche Gespräche mit Vertreter:innen verschiedener zum Nationalrat kandidierender Parteien. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, in einem offenen und konstruktiven Rahmen die Idee einer unabhängigen Kontrollinstanz, wie zum Beispiel eines Klimarechnungshofes, zu diskutieren.
Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen:
- Warum ist eine unabhängige Kontrollinstanz im Bereich des Klimaschutzes notwendig?
- Wie könnte ein solcher Klimarechnungshof funktionieren?
- Welche Bedingungen, Möglichkeiten und Herausforderungen gibt es bei der Etablierung einer solchen Institution?
- Was sind die Perspektiven der unterschiedlichen Parteien zur Umsetzung solcher Kontrollmechanismen?
Die Gespräche finden im Volkskundemuseum Wien statt. Es handelt sich um eine offene Diskussion, in der wir gemeinsam Hürden und Chancen neuer klimapolitischer Wege erörtern möchten. Die Veranstaltungen sind öffentlich, um Demokratie sichtbar zu machen und zu fördern.
Das erste Parteiengespräch mit den NEOS findet am 25. Juni um 15 Uhr im Blauen Salon des Volkskundemuseums Wien statt. Dazu diskutieren wir mit Klimasprecher Michael Bernhard, Jugendsprecher Yannick Shetty sowie dem zuständigen Klimareferenten Fabian Gruber.
Wir freuen uns, Sie im Publikum begrüßen zu dürfen!
Weitere Termine
FPÖ: 1. Juli abgesagt
Grüne: 8. Juli, 17 Uhr mit Lukas Hammer (Klimasprecher), Astrid Rössler (Umweltsprecherin) und David Stögmüller (Rechnungshofsprecher)
SPÖ: 23. Juli, 18 Uhr mit Julia Herr (Umwelt- und Klimasprecherin) und Robert Strayhammer (Fachreferent für Energie und Umwelt)
tba: ÖVP & KPÖ